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Die Stadt Albstadt führt mit dem Landratsamt Zollernalbkreis seit 2005
eine „Integrale Altlastenuntersuchung“ in Albstadt-Ebingen
durch.
Auf einer Fläche von 330 ha sind entlang des Riedbachs und der
Schmiecha aufgrund der langjährigen gewerblichen Nutzung viele
Altlasten im Untergrund verborgen. Auf den ehemaligen Produktionsstandorten
wurden zum Teil starke Schadstoffbelastungen in Boden und Grundwasser
angetroffen. Hinzu kommen die kommunalen Altablagerungen im Stadtgebiet
mit einer Fläche von rund 30 ha. Die bislang nur auf den jeweiligen
Standort bezogene Altlastenbearbeitung erbrachte noch kein befriedigendes
Ergebnis, das die Sanierung der großflächigen Grundwasserbelastung
erlaubt.
Die integrale Altlastenuntersuchung geht nun über die Betrachtung
der Einzelgrundstücke hinaus und zielt auf einen ganzheitlichen
Ansatz für das Stadtgebiet. Die Schadstoffbelastungen werden
so in ihrem großräumigen Zusammenhang betrachtet. Damit
lassen sich effiziente und wirtschaftliche Konzepte für die Bewertung
von Grundwasserschadensfällen sowie Ansätze für eine
relevante Grundwassersanierung entwickeln. Ferner wird damit die Erarbeitung
von Planungsgrundlagen für eine Verbesserung der Wiedernutzung
von Gewerbe- und kommunalen Flächen zur städtebaulichen
Entwicklung im Innenbereich möglich.
Neben der zielgerichteten Vorgehensweise im Hinblick auf eine langfristige
Verbesserung der Grundwassersituation hat die integrale Altlastenuntersuchung
für die Stadt eine weitere gute Seite: Das Projekt wird vom Land
Baden-Württemberg zu 100 % gefördert, für die Bearbeitungszeit
bis Ende 2010 stehen knapp 2 Mio. Euro zur Verfügung.
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Bearbeitungsgebiet der Integralen Altlastenuntersuchung
in Albstadt-Ebingen und Alt-lastensituation
Übersichtsplan des Arbeitsgebietes mit
Kontrollebenen
Errichten einer Grundwassermessstelle im Oktober
2008 in der Riedsraße
Durchführung eines Immissionspumpversuchs
mit Messausrüstung
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